Unsere Einzelseminare
Teil 1: Der Passivhausstandard – Grundlagenseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Dieses Seminar gibt Ihnen einen ersten Überblick zum Thema Passivhaus - von der Grundidee des Passivhauses, über Konstruktionen und Haustechnikkonzepte bis hin zur Energiebilanz mit PHPP und die Themen Qualitätssicherung und Zertifizierung von Passivhäusern werden die wichtigsten theoretischen Grundlagen des energieeffizienten Bauens dargestellt.
Aus dem Inhalt
- Was ist ein Passivhaus, warum ein Passivhaus bauen?
- Verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten der Gebäudehülle
- Warum luftdicht und wärmebrückenfrei bauen?
- Das Fenster: Eine wesentliche Komponente im Passivhaus
- Lüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung
- Konzepte für Restheizung und Warmwasser
- Qualitätssicherung und Zertifizierung für Passivhäuser
- Energiebilanz mit PHPP (Passivhaus Projektierungspaket)
- Gebaute Beispiele – Praxiserfahrungen
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Teil 2: Passivhaus-Gebäudehülle – Vertiefungsseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Die thermische Hülle und insbesondere die wärmebrückenfreien Anschlüsse spielen eine entscheidende Rolle für die Energieeffizienz eines Passivhauses. Sie lernen die spezifischen Anforderungen an opake und transparente Bauteile, geeignete Materialien, Komponenten und Details kennen. Praktische Übungen festigen das vermittelte Wissen.
Aus dem Inhalt
Opake Gebäudehülle: Wände, Dach, Bodenplatte
- Anforderungen bezüglich U-Werte, Wärmebrückenfreiheit, Oberflächentemperaturen, Feuchtigkeit, Luftdichtheit, Wärmespeicherfähigkeit, Behaglichkeit
- Konstruktionsbeispiele für Holzbau, Massivbau, Mischbau
- Methodik von Wärmebrückenberechnungen
- Einfluss der opaken Bauteile im Sommer
Fenster, Verglasung, Türen
- Anforderungen an U-Werte und Oberflächentemperaturen
- Einfluss auf Behaglichkeit und Beheizbarkeit
- Komponenten: Rahmen, Verglasung, Glasrand
- Nachweisverfahren für Fenster: EN 10077 Teil 1 und 2
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Teil 3: Passivhaus Wärmeversorgung– Vertiefungsseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Die Haustechnik ist wesentlich für jedes Passivhaus. In diesem Seminar vertiefen Sie Ihr Wissen über die Besonderheiten für Warmwasser und Heizung im Passivhaus und lernen unterschiedliche Konzepte für Wärmeerzeugung und -verteilung kennen. In praktischen Übungen wenden Sie das neu erworbene Wissen an.
Aus dem Inhalt
- Besonderheiten für Heizung und Warmwasser im Passivhaus
- Heizlast - Definition und Kalkulation
- Verschiedene Konzepte der Wärmeerzeuger: Wärmepumpe, Biomasse, fossile Brennstoffe
- Wärmepumpenkompaktgeräte für Lüftung, Heizung und Trinkwarmwasser
- Wärmeverteilung
- Temperaturdifferenzierung einzelner Räume
- Beispiele aus der Praxis
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Teil 4: Passivhaus-Lüftungstechnik
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Sie lernen die Anforderungen an integrale Planung in Bezug auf das Gewerk
Lüftung kennen, die für Konzeption und Bau von Passivhäusern
unabdingbar sind. Ziel des Workshops ist zudem, dass Sie alle wichtigen Aufgaben
erkennen, die im Rahmen von Planung und Auslegung von Lüftungsanlagen
für Passivhäuser zu lösen sind.
Aus dem Inhalt
- Lüftung: warum braucht das Passivhaus eine Lüftungsanlage?
- Verschiedene Lüftungskonzepte
- Übung: Planungsbeispiel Einfamilienwohnhaus - Komponenten, Zonierung und Auslegung der Volumenströme
- Qualitätssicherung
- Abnahme, Einregulierung und Inbetriebnahme der gesamten Lüftungsanlage
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Teil 5: Passivhaus Projektierungs Paket (PHPP) I – Zweitägiger Praxisworkshop
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Teilnahmevoraussetzungen
- Eigener Laptop mit betriebsbereitem MS Excel 2000 oder höher, CD-Laufwerk
oder USB-Steckplatz
- Grundkenntnisse MS Excel
- Grundkenntnisse zum Passivhaus (Teil 1: "Der Passivhausstandard")
Für den Workshop ist keine PHPP-Lizenz erforderlich. Für die weitere Arbeit mit PHPP muss die Lizenz gesondert beim Passivhaus Institut erworben werden.
Grundlage der Qualitätssicherung für energieeffiziente Gebäude ist das Passivhaus Projektierungs Paket (PHPPP), das speziell für Passivhäuser entwickelt wurde. Basierend auf europäischen Normen, handelt es sich um ein erprobtes und überprüftes Rechenverfahren zur Ermittlung der Energiekennwerte von Gebäuden.
Mit Hilfe des PHPP können die für die Qualitätssicherung erforderlichen Berechnungen einfach und übersichtlich erbracht werden. Enthalten sind z.B. Datenbanken für Passivhaus geeignete Komponenten wie Fenster, Verglasungen und Bauteilaufbauten sowie vereinfachte Eingabe-funktionen für Flächen mit Zuordnung der U-Werte. Diese Veranstaltung vermittelt einen Überblick über das Berechnungsverfahren und bietet mit Beispielen eine Einführung in die Arbeitsmethodik.
In Form von Vorträgen und Praxisübungen lernen und üben Sie den Umgang mit PHPP anhand eines Beispielprojektes.
Aus dem Inhalt
- Einführung in die Arbeitsmethodik mit PHPP
- Prinzip der Heizwärmebilanz nach DIN EN ISO 13790
- Energiebezugsfläche, Hüllfläche, Volumina
- Transmissionswärmeverluste
- Solare Wärmegewinne und Einfluss der Verschattung
- Auslegung der Lüftungsanlage
- Berechnung der Lüftungswärmeverluste
- Einfluss der Gebäudeluftdichtheit auf die Wärmeverluste
- Berechnung von Jahresheizwärmebedarf und Gebäudeheizlast
- Trinkwarmwasserbedarf und solare Warmwasserbereitung
- Primärenergiekennwert für Heizung, Warmwasser, Hilfs- und Haushaltsstrombedarf
- Sommerfall: temporäre Verschattung, natürliche und mechanische Lüftung, Übertemperaturhäufigkeit
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Teil 6: Wirtschaftliches Passivhaus – Grundlagenseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Zahlreiche Studien zeigen, dass der Passivhausstandard wirtschaftlich umgesetzt werden kann. In diesem Seminar lernen Sie zunächst, wie Sie bereits von Beginn der Planung Einfluss auf die Bau- und Betriebskosten nehmen können. Weiterhin erlernen Sie verschiedene Methoden zur Wirtschaftlichkeitsrechnung kennen.
Aus dem Inhalt
- Grundlagen eines wirtschaftlichen Passivhauses: Einflussfaktoren auf die Bau- und Betriebskosten
- Verschiedene Methoden der Investitionsrechnung: Statische Amortisationsmethode, Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode
- Bewertungsmaßstab für die Investition in energieeffiziente Maßnahmen: Äquivalentpreis der eingesparten Energie
- Verschiedene Kalkulationsübungen für alle Methoden
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Teil 7: Passivhaus im Altbau – Grundlagenseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Ein großes Potenzial zur Energieeinsparung liegt in der Sanierung mit Passivhauskomponenten. In diesem Seminar werden die typischen Herausforderungen behandelt.
Aus dem Inhalt
- Passivhaus im Altbau - Chancen und Grenzen
- Wärmedämmverfahren bei Altbauten
- Wärmebrücken vermeiden und minimieren
- Lösungen für eine sehr gute luftdichte Gebäudehülle
- Herausforderung Innendämmung
- Passivhausfenster im Altbau
- Lösungsvarianten für den nachträglichen Einbau von Lüftungsanlagen
- Möglichkeiten bei der schrittweisen Sanierung mit Passivhauskomponenten
- Innendämmung - was ist zu berücksichtigen?
- Möglichkeiten bei der schrittweisen Sanierung mit
- Beispiele aus der Praxis
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Teil 8: Praktische Umsetzung der Planung – Vertiefungsseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Die Qualitätssicherung ist ein wichtiger Aspekt für die erfolgreiche Umsetzung von Passivhäusern - auf was ist in der Praxis zu achten?
Aus dem Inhalt
- Definition und Nachweisverfahren Passivhaus
- Ausschreibung / Vergabe: Vorbemerkungen, Inhalte, Produktnachweise
- Qualitätssicherung
- Drucktest und Thermografie
- Bauleitung und Inbetriebnahme
- Übergabe an den Bauherren / Nutzer, Nutzerhandbuch
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Teil 9: Repetitorium– Vertiefungsseminar
Enthalten im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner'
Verschiedene Übungen zu den wichtigsten passivhausrelevanten Themen
helfen den Teilnehmern, ihr neu erworbenes Wissen anzuwenden:
Aus dem Inhalt
- Passivhausdefinition und Anforderungen an die Komponenten
- Planungsgrundsätze, Wärmebrückeneffekte und Luftdichtheit
- Energiebilanz
- Technik: Konzepte für Lüftung, Warmwasser und Heizung
Notwendiges Vorwissen
Kenntnisse der Seminarteile 1 bis 8
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Teil 10: (optional) Nichtwohngebäude mit Passivhausstandard – Vertiefungsseminar
NICHT im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner' enthalten
Zahlreiche realisierte Projekte zeigen, dass der Passivhausstandard auch erfolgreich für Nichtwohngebäude umgesetzt werden kann. In diesem Seminar lernen Sie die wesentlichen Unterschiede zum Wohnungsbau kennen.
Aus dem Inhalt
- Passivhauskriterien für Nichtwohngebäude
- Lüftung und Einsatz mehrerer Lüftungsanlagen in einem Gebäude
- Stromeffizienz: Planung für Belichtung, Beleuchtung und Büroanwendungen
- Interne Wärmequellen / Wärmelasten, Sommerfall und Kühlung
- Projektbeispiele
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Teil 11 (optional): PHPP II – Praxisworkshop für Fortgeschrittene
NICHT im Kurs 'Zertifizierter PassivhausPlaner' enthalten
Teilnahmevoraussetzungen
- Eigener Laptop mit betriebsbereitem MS Excel 2000 oder höher,
CD-Laufwerk oder USB-Steckplatz - Grundkenntnisse MS Excel
- Grundkenntnisse zum Passivhaus (Teil 1: "Der Passivhausstandard")
- Teil 5: "PHPP I", PHPP-Theoriewissen und erste Praxiserfahrung
Für den Workshop ist keine PHPP-Lizenz erforderlich. Für die weitere
Arbeit mit PHPP muss die Lizenz gesondert beim Passivhaus Institut erworben
werden.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die bereits Erfahrungen mit der Berrechnungssoftware PHPP haben und diese vertiefen wollen.
Aus dem Inhalt
- Besonderheiten für den Nichtwohnungsbau
- Sommerfall, Kühlung, Kühllast, Kühlgeräte
- Fenster und Verschattung in Sonderfällen
- Grenzen des PHPP: Heizlast, Kühllast, Sommerfall



